Kinder trauern anders

Trauer ist eine normale Reaktion auf den Verlust liebgewonnener Personen, Tiere oder Dinge; sie zeigt sich in Bezug auf Zeit und Intensität individuell verschieden, was insbesondere auch von Alter, Familienkonstellation, sozialer Umgebung, Vorgeschichte etc. abhängig ist: Beim einen dauert die Zeit der Trauer länger, beim anderen kürzer. Trauer erfasst die Gesamtheit des Menschen und zeigt sich so auf physischer und psychischer Ebene. Trauer ist immer ein Prozess, der Zeit braucht, um den Verlust zu verarbeiten.

Anders als Erwachsene haben Kinder keine durchgehenden Trauerphasen, sondern sie trauern sprunghaft, was bedeutet, dass sie im einen Moment trauern und im nächsten Moment wieder fröhlich sind, was oft zur fälschlichen Annahme führt, das Kind hätte aufgehört zu trauern. Im Allgemeinen trauern Kinder nicht gleichbleibend intensiv, dafür aber länger als Erwachsene. Die oben angesprochene Sprunghaftigkeit kindlichen Trauerns ist eine Art natürlicher Schutzmechanismus vor Überbeanspruchung: Da sich die kindliche Persönlichkeit erst im Aufbau befindet, wären längere Trauerphasen eine zu große Belastung für das Kind.

Häufig gestellte Fragen der Eltern zur Kindertrauer

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